St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig
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St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

Unser Krankenhaus St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig Vorstellung St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig Leitbild St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

Leitbild und Geschichte

St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

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St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

Leitbild: 1. Präambel

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig ist eine Einrichtung der Regelversorgung und wird seit der Einweihung im Oktober 1931 unter der Trägerschaft des Katholischen Kirchenlehens St. Trinitatis Leipzig geführt.

Anlass für die Namensgebung war die 700. Wiederkehr des Todestages der Heiligen Elisabeth von Thüringen. Die Besinnung auf Leben und Wirken dieser Frau ist bis heute lebendig geblieben und dient uns als Vorbild der tätigen Nächstenliebe. In diesem Sinne ist die Achtung der Persönlichkeit und Würde des Menschen zugleich Wesen und Auftrag für die Dienstgemeinschaft und als Ganzheit der leiblichen, geistigen, seelischen, religiösen und sozialen Bezügen zu behandeln und zu pflegen.

Leitbild: 2. Leitlinien

  • Die Hauptziele der qualifizierten Betreuung bestehen darin, gemeinsam
    - Gesundheit zu fördern,
    - Krankheit zu heilen,
    - Leiden zu lindern,
    - Sterbende zu begleiten,
    - ungeborenes Leben zu schützen.

 

Ärte Patienten
  • Der Patient soll in unserem Krankenhaus Geborgenheit erfahren und individuelle Beachtung erwarten können. Dabei ist über die direkt behandelnden Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger hinaus die Dienstgemeinschaft insgesamt bestrebt, durch persönliche Zuwendung, freundliches und aufmerksames Verhalten - auch den Angehörigen gegenüber - dazu beizutragen. Durch Information und Aufklärung helfen wir, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Unsere besondere Sorgfalt gilt den Schwerkranken und den Sterbenden, denen in dieser schwieriger Situation umfassender Beistand gemeinsam mit dem Krankenhausseelsorger gewährt wird.

  • Der Ausbildung sowie der Fort- und Weiterbildung kommt in unserem Krankenhaus ein hoher Stellenwert zu. Das christliche Menschenbild, der Entwicklungsstand der medizinischen Wissenschaft, die Pflegewissenschaft und die Erkenntnisse der Human- und Sozialwissenschaften sowie die katholische Soziallehre dienen der Orientierung für eine ganzheitliche Betreuung.

  • Grundprinzipien der Dienstgemeinschaft sind gegenseitige Achtung und Wertschätzung. Dabei ist der kooperative und partnerschaftliche Umgang bei der Wahrnehmung der vielfältigen Aufgaben für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ungeachtet ihrer Stellung, maßgeblich und als unverzichtbarer Beitrag zum Gelingen des Ganzen.

  • Die Darstellung des Krankenhauses nach Außen ist uns wichtig und jeder Mitarbeiter trägt daran Verantwortung. Dabei ist das Vertrauen derer zu gewinnen, die die Leistungen des Hauses in Anspruch nehmen wollen und so ist in geeigneter Weise über das Leistungsspektrum des Krankenhauses umfassend und professionell zu informieren. Dabei ist das Krankenhaus in das System der Gesundheitsversorgung der Stadt Leipzig eingebunden und leistet seinen Beitrag auf dem Gebiet der Patientenversorgung. Daraus ergibt sich die Verpflichtung, mit anderen Stellen und Einrichtungen ebenfalls nach den Grundprinzipien unserer Dienstgemeinschaft zusammenzuarbeiten.

  • Gemäß dem christlichen Grundanliegen zur "Bewahrung der Schöpfung" ist das Krankenhaus und seine Dienstgemeinschaft zum umweltbewussten Handeln und gesundheitsbewusster Lebensführung aufgerufen.

Die Verwirklichung dieser Leitlinien ist zugleich ein ständiger Anspruch an die Dienstgemeinschaft und im täglichen Dienst die Aufgabe aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Leipzig im Jahre 2000

Hl. Elisabeth

Die heilige Elisabeth von Thüringen wurde als Tochter des ungarischen Königshauses geboren. Im Alter von 14 Jahren heiratete sie Ludwig IV., den Landgrafen von Thüringen. Sie lebte asketisch und widmete sich ganz der Wohltätigkeit. Sie trat für die Armen und Entrechteten ein, speiste die Hungernden und pflegte die Kranken. Nach dem Tod ihres Mannes wurde sie von ihrem Schwager mit der Begründung vertrieben, sie verschwende öffentliche Gelder für Almosen. Elisabeth fand beim Bischof von Bamberg mit ihren drei Kindern Aufnahme. Als Thüringen schließlich an sie fiel, nahm sie das Erbe der Landgrafschaft für ihren Sohn an, verzichtete jedoch selbst auf jede Machtposition. Schließlich ging sie nach Marburg, wo sie unter den Regeln des dritten Ordens der Franziskaner lebte. In dem von ihr gegründeten Hospital pflegte sie aufopferungsvoll Kranke und Sterbende. 1235, vier Jahre nach ihrem Tode, wurde Elisabeth von Papst Gregor IX. heilig gesprochen. Die letzte Ruhestätte der hl. Elisabeth in Marburg wird noch heute verehrt. Ihr Namensfest ist am 19. November.

 

St. Elisabeth von Thüringen

Elisabeth speist die Hungrigen
Elisabethschrein Marburg

Geschichte des Hauses

Das St. Elisabeth-Krankenhaus wurde im Oktober 1931 eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben. Anlass für die Namensgebung war die 700. Wiederkehr des Todestages der heiligen Elisabeth.

Es waren die Grauen Schwestern von der hl. Elisabeth, die in unserem Hause bis 1974 die Pflege der Kranken übernahmen. Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig ist bestrebt, diese Tradition der krankenpflegenden Ordensgemeinschaft fortzusetzen und als Dienstgemeinschaft für Patienten Heilung und Heil zu bringen.

 

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