Fachabteilung Urologie

Unsere Abteilung konzentriert sich besonders auf die Früherkennung und Behandlung von bösartigen Tumoren der Prostata, der Harnblase und der Nieren.

Kompetenzzentrum Beckenboden

Unser Beckenbodenzentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten mit Erkrankungen sowie Funktionsstörungen des Beckenbodens ganzheitlich zu behandeln.

Da Beckenbodenerkrankungen verschiedene Organe betreffen, arbeiten wir bereichsübergreifend mit den Gynäkologen, Proktologen, Radiologen und der Physiotherapie des Hauses zusammen, um für unsere Patienten eine individuelle, den Lebensumständen angepasste, Therapie zu entwickeln.

Hierzu bieten wir unseren Patienten neben der Beratung und Diagnostik sowohl alle hierfür in Frage kommenden konservativen als auch operativen Behandlungsoptionen an.

Schwerpunkte

Harninkontinenz

Als Harn- oder Urininkontinenz bezeichnet man den unfreiwilligen Abgang von Urin. Die Ursachen von Harninkontinenz können sehr vielseitig sein und bedürfen einer detaillierten Diagnostik. Harninkontinenz ist keine Erkrankung des älteren Menschen, es sind auch viele junge Frauen und Männer betroffen.

Blasenentzündung / Harnwegsinfektion

Insbesondere beim wiederholten Auftreten von Harnwegsinfektionen (öfter als 3x pro Jahr) führt diese Erkrankung zur erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Da vielfältige Ursachen vorliegen können, ist eine umfangreiche Diagnostik sinnvoll, um eine effektive Therapie einleiten zu können.

Beckenbodenschwäche / Senkungsbeschwerden

Der Beckenboden schließt unsere Bauchhöhle nach unten hin ab. Er besteht überwiegend aus Muskulatur und Haltebändern. Tritt eine Schwäche des Beckenbodens auf; kommt es zum Absinken der im kleinen Becken liegenden Organe (Harnblase, Enddarm, Gebärmutter und Scheide). Die Ursachen dafür sind vielfältig, wie z. B. erbliche Veranlagung, Übergewicht, schwere körperliche Arbeit oder viele Schwangerschaften und Geburten.

Folgende Beschwerden können hierbei auftreten: Fremdkörpergefühl in der Scheide, ggf. mit Vorfall von Gebärmutter oder Scheide, Harn- und Stuhlinkontinenz, Blasen- und Stuhlent-leerungsstörungen, Darmvorfall sowie wiederkehrende Harnwegsinfektionen.

Die Therapie der Beckenbodenschwäche schließt eine konservative Therapie mit Physio- oder Pessartherapie sowie häufig die Notwendigkeit einer Senkungsoperation mit ein. Hat eine Patientin trotz Senkung keine Beschwerden, ist eine operative Therapie oft auch gar nicht notwendig.

Eine vorbeugende konservative Therapie ist dann um so wichtiger, um das Fortschreiten der Senkung zu verhindern.

Fisteln

Als Folge von Entzündungen, Operationen, Bestrahlungen oder Verletzung können in selte-nen Fällen Verbindungen zwischen Blase, Harnröhre, Harnleiter und Scheide entstehen. Folge ist ein ständiger Urinabgang (Extraurethralinkontinenz).

Die Behandlung ist in der Regel eine operative Therapie, die häufig interdisziplinär (durch Experten verschiedener Fachrichtungen wie Frauenärzte, Urologen und Chirurgen) durchge-führt werden muss.



Ansprechpartner

Zur Nutzung unserer Spezialsprechstunden vereinbaren Sie bitte vorab über das Sekretariat unserer Abteilung einen Termin. besuchen. In der Regel werden Sie zunächst in der Chefarztsprechstunde vorstellig. Dort wird Ihre weitere Behandlung besprochen und geplant.

Unsere Terminvergabe
Cornelia Werkstätter



Tel: (03 41) 39 59 - 75 00



Montag - Donnerstag
08:00 - 18:00 Uhr
Freitag
08:00 - 16:00 Uhr